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Lifestyle

Wie du deine Neujahrsvorsätze erfolgreich umsetzt

1. Januar 2019

Das neue Jahr hat begonnen und wie jedes Jahr machen sich die Menschen vor Silvester Neujahrsvorsätze, die sie dann nicht einhalten. Oft aus dem Grund, dass Vorsätze meist komplett übertrieben sind und sie nicht wirklich zur Persönlichkeit passen. Veränderung ist immer ein Prozess und kein Mensch ändert sich von heute auf morgen. Er ist ein Gewohnheitstier und es gibt kaum etwas schwierigeres als mit Gewohnheiten aufzuhören.

 

Ein klassisches Beispiel…

Viele, die sehr unsportlich sind, vielleicht sogar ein paar Extrapfunde loswerden wollen, nehmen sich vor, im nächsten Jahr fitter zu werden und nehmen sich dann vor, im neuen Jahr 3 x wöchentlich Sport zu machen. Am Ende stecken sie in einem 1-Jahres-Fitness-Abo fest, das sie nicht nutzen. Es ist natürlich einfach, seinem Zukunfts-Ich Aufgaben zu erteilen, denn in Zukunft wird ja alles anders sein, oder nicht? Man sieht sich schon, wie man noch vor der Arbeit aufsteht – total motiviert und überhaupt nicht müde – und bei Sonnenaufgang im Nebellicht durch den Wald joggt. Die Realität sieht leider anders aus, denn anders als in deiner Vorstellung hast du in Wirklichkeit vielleicht gar keinen Spaß daran, früher aufzustehen und dich in die Kälte zu stellen. Zumindest nicht, wenn das in deinem bisherigen Leben überhaupt nicht zu deinem Habitus gehörte. Eine Transformation braucht Zeit und ist am Anfang für lange Zeit ein echter Kraftakt.

Photo by adrian on Unsplash

Schreibe mit diesen 3 Tipps deine Vorsätze um:

Mache zunächst eine Liste mit den Vorsätzen, die du dir normalerweise machen würdest.

Häufige sind:

  • Weniger Stress
  • Mehr Bewegung
  • Mehr Zeit für Familie / Freunde
  • Mehr Zeit für mich selbst
  • Gesünder ernähren
  • Abnehmen
  • Weniger konsumieren (Online-Shopping)
  • Weniger konsumieren (Alkohol, Zigaretten, …)
  • Weniger konsumieren (Handy, Netflix, …)

Photo by Anna Dziubinska on Unsplash

1. Nutze deine Stärken.

Das Problem an den meisten unserer „Baustellen“ ist, dass sie eine bestimmte Funktion erfüllen. Wir konsumieren deshalb, weil wir z.B. sonst nichts mit uns anzufangen wissen. Weil es uns Glücksgefühle verschafft, die uns woanders fehlen. Weil wir uns gezielt ablenken. Wir können nur dann mit dysfunktionalem Verhalten aufhören, wenn wir bereit sind, die unangenehmen Gefühle, die dadurch entstehen, zu ertragen.  Z.B. Appetit und Heißhungerattacken aushalten, ohne ihnen nachzugeben. Das reicht den meisten aber nicht. Sie stecken sich zu hohe Ziele und wollen dysfunktionales Verhalten durch gesundes Verhalten ersetzen: Weniger essen UND ins Fitnessstudio gehen. Das macht es umso schwerer, denn wir müssen nicht nur die Tortur des Verzichts ertragen, sondern uns zusätzlich zu etwas überwinden, das wir eigentlich nicht tun wollen. Also wie kann es besser funktionieren? Führe dir vor Augen, wo deine Stärken liegen. Was tust du leidenschaftlich gerne? Wann verlierst du dich in einer Sache so sehr, dass du die Zeit vergisst? Das ist es, was du dir vornehmen solltest. Denn wenn du erfüllt bist, dann fällt Verzicht leichter.  Anstatt also defizitorientierte Vorsätze zu formulieren wie „ich möchte abnehmen und mehr Sport machen“ lege den Fokus auf deine Stärken und sage: „Ich nehme mein liebstes Hobby wieder auf, das mich immer so erfüllte.“

2. Erkenne das Problem.

Wenn du dir zum Beispiel vornimmst, weniger Alkohol zu trinken, dann wirst du das vermutlich nicht einfach so schaffen. Schau genau hin, warum du zu viel Alkohol trinkst: Stressiger Job? Eine ungesunde Beziehung? Negativer Einfluss? Pessimistische Lebenseinstellung? Unterdrückte Gefühle? Wenn du diese Frage für dich beantwortet hast, kannst du deinen Vorsatz umformulieren nach dem Schema: Ich suche mir einen Job, der mich erfüllt. Ich fange eine Therapie an. Ich übe mich im Alleinsein. Ich lasse negative Emotionen zu… usw. Der Unterschied ist folgender: „Weniger Alkohol trinken“ ist etwas passives – man lässt etwas sein. „Ich sorge für mich und mein Wohlergehen“ dagegen ist etwas aktives. Du übernimmst Verantwortung für dich.

3. Visualisiere ein realistisches Zukunfts-Ideal.

Überlege dir genau, wie du dich in 10 Jahren siehst. Und stell dir nicht eine fremde Person vor, die nichts mit dir und deiner Persönlichkeit zu tun hat. Sondern visualisiere eine motivierte, aber realistische Zukunft von dir selbst. Welche inneren Werte sind dir wichtig und wie gestaltet sich ein Leben darum? Glaubst du, dass eine große Karriere / … wirklich eine Leidenschaft von dir ist und für immer ein essentieller Teil deines Lebens sein soll? GO FOR IT. Aber wenn dein Herz eigentlich nach beispielsweise einer guten Life-Work-Balance strebt und du dir eine große Familie wünscht, dann prüfe deine Vorstellungen nochmal. Mach dir dazu am besten ein Vision Board, an das du Begriffe und Bilder pinnst, die deinen Wünschen entsprechen. Das können Dinge sein, die dir wichtig sind, das können Adjektive sein, die dich beschreiben oder Bilder von Orten, zu denen du reisen möchtest.

Photo by Valentina Conde on Unsplash

Probier es aus und vergleiche deine Vorher-Nachher-Listen an guten Vorsätzen. Krass, wie unterschiedlich sie aussehen, wenn du dir diese 3 Dinge überlegst, oder?

Ich wünsche allen ein erfolgreiches und glückliches Jahr 2019!

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